METRO GROUP setzt Verkaufsgespräche zu Galeria Kaufhof aus

17. Januar 2012

  • Bisherige Portfoliostrategie bleibt unverändert
  • Rahmenbedingungen am Kapitalmarkt nicht optimal
  • Wertsteigerung aus eigener Kraft realisierbar

Die METRO GROUP hat die Gespräche mit Interessenten für die Übernahme ihrer Warenhaustochter Galeria Kaufhof bis auf Weiteres eingestellt. Hintergrund ist die nicht optimale Situation an den Finanzmärkten: "Die aktuelle Lage am Kapitalmarkt bietet keine geeigneten Rahmenbedingungen für eine so wichtige Transaktion", sagte Olaf Koch, Vorstandsvorsitzender der METRO AG. 

Hinsichtlich der ausgesetzten Verkaufsgespräche zur Warenhaustochter Galeria Kaufhof unterstrich Koch: "Wir haben immer betont, dass ein Verkauf das Potenzial von Galeria Kaufhof reflektieren muss. Aus heutiger Sicht können wir das Ertragspotenzial besser selbst heben, als durch einen Verkauf", so Koch. Daher hat der Vorstand der METRO AG beschlossen, die Verkaufsaktivitäten bis auf Weiteres einzustellen und an der weiteren Wertsteigerung von Galeria Kaufhof zu arbeiten. An der bisherigen Portfoliostrategie der METRO GROUP ändert diese Entscheidung nichts.