METRO GROUP unterstützt Brandschutzinitiative für Bangladesch und befürwortet praktikable Maßnahmen

23. Mai 2013

Die METRO GROUP engagiert sich seit vielen Jahren für menschenwürdige Arbeitsbedingungen in ihren Zulieferbetrieben und setzt dafür zahlreiche Maßnahmen um. Daher begrüßt das Düsseldorfer Handelsunternehmen jede weitere konkrete Initiative in diese Richtung. So will die METRO GROUP auch den jüngsten Vorstoß verschiedener Organisationen für besseren Brandschutz und mehr Gebäudesicherheit in der Textilindustrie von Bangladesch inhaltlich und finanziell unterstützen; die notwendigen Mittel dazu wurden reserviert. "Alle Beteiligten müssen daran interessiert sein, die Arbeitsbedingungen und Sozialstandards in Bangladesch schnell zu verbessern. Dies gelingt nach unserer Erfahrung nur dann, wenn umsetzbare und praxisnahe Maßnahmen vereinbart werden", sagt Jürgen Matern, Leiter Nachhaltigkeit der METRO GROUP. "Deshalb brauchen wir auch für die jüngste Brandschutzinitiative ein klares Konzept, bei dem wir unsere Erfahrungen einbringen und das wir aktiv mitgestalten wollen. Sobald ein praktikabler Maßnahmenplan vorliegt, wird sich die METRO GROUP beteiligen."

Die Unglücke in Textilfabriken in Bangladesch hat die METRO GROUP mit großer Betroffenheit wahrgenommen. Auch wenn zu keiner der betroffenen Fabriken direkte Geschäftsbeziehungen bestanden, hatte das Unternehmen die Vorfälle der vergangenen Monate bereits Ende 2012 zum Anlass genommen, um seine bereits seit vielen Jahren bestehenden Leitlinien und Managementsysteme zur Einhaltung von menschenwürdigen Arbeitsbedingungen in der Lieferkette noch einmal weiterzuentwickeln. So hat die METRO GROUP-Einkaufsgesellschaft MGB Hongkong beispielsweise im Februar 2013 in Kooperation mit dem TÜV Rheinland Brandschutztrainings für Lieferanten in Bangladesch umgesetzt.  

Die METRO GROUP arbeitet in Asien über die MGB Hongkong mit rund 1200 Fabriken zusammen, von denen die große Mehrheit der Fabriken (über 900) seit vielen Jahren in China liegt. Für die Textilproduktion in Bangladesch hingegen verfolgt die METRO GROUP von jeher den Ansatz, dort nur sehr selektiv mit Fabriken zusammenarbeiten, da die Arbeitsbedingungen in vielen Fällen nicht den hohen Standards des Unternehmens genügen. Vor diesem Hintergrund arbeitet die MGB Hongkong aktuell mit 42 Fabriken in Bangladesch zusammen. Die Einkaufsgesellschaft unterhält in der Hauptstadt Dhaka ein eigenes Büro mit 25 Mitarbeitern, von denen sechs Qualitäts-Inspektoren regelmäßig unsere Produzenten und deren Fabriken besuchen. "In Bangladesch haben alle 42 Fabriken, mit denen wir zusammenarbeiten, erfolgreich den Kontrollprozess der Business Social Compliance Initiative bestanden", so Matern.

Die METRO GROUP engagiert sich in allen Märkten, in denen sie aktiv ist, für gerechte Arbeitsbedingungen und die Einhaltung von Sozialstandards. Deshalb war sie auch vor mehr als 10 Jahren Mitbegründer der Business Social Compliance Initiative (BSCI) und hat diese zu einem der größten und effizientesten Systeme zur Implementierung von sicheren und menschenwürdigen Arbeitsbedingungen in Schwellen- und Entwicklungsländern mitentwickelt. BSCI verfolgt einen internationalen und vor allem sozial ganzheitlichen Ansatz. Für die Lieferanten der BSCI-Mitglieder gelten weltweit ein einheitlicher Verhaltenskodex und ein entsprechendes Kontrollsystem. Auch das Thema Brandschutz ist ein Aspekt der BSCI-Anforderungen. Dazu gehören im Einzelnen Brandschutzvorkehrungen und -managementsysteme wie Notausgänge, Fluchtwege, Feuerlöscher sowie Brandschutzübungen

Die METRO GROUP zählt zu den bedeutendsten internationalen Handelsunternehmen. Sie erzielte im Jahr 2012 einen Umsatz von 67 Mrd. €. Das Unternehmen ist in 32 Ländern an rund 2.200 Standorten tätig und beschäftigt über 280.000 Mitarbeiter. Die Leistungsfähigkeit der METRO GROUP basiert auf der Stärke ihrer Vertriebsmarken, die selbstständig am Markt agieren: METRO/Makro Cash & Carry - international führend im Selbstbedienungsgroßhandel, Real SB-Warenhäuser, Media Markt und Saturn - europäischer Marktführer im Bereich Elektrofachmärkte, sowie Galeria Kaufhof Warenhäuser.