METRO GROUP präsentiert Aktionären erfüllte Prognose und starke Bilanz für 2014/15

  • Umsatz- und Ergebnisziele für Geschäftsjahr 2014/15 erreicht
  • Bilanz durch Verkäufe von Galeria Kaufhof und METRO Cash & Carry Vietnam deutlich gestärkt
  • Neuausrichtung der Geschäftsmodelle weiter beschleunigt
  • Dividendenvorschlag von 1,00 € pro Stammaktie (2013/14: 0,90€)
  • Wahlen zum Aufsichtsrat

Auf der heutigen Hauptversammlung der METRO AG präsentierte der Vorstandsvorsitzende Olaf Koch den Aktionären eine operativ und bilanziell deutlich gestärkte METRO GROUP. Während der Düsseldorfer Handelskonzern seine finanziellen Ziele für das Geschäftsjahr 2014/15 erreichte, machte auch die Neuausrichtung der Geschäftsmodelle weitere Fortschritte. Auch durch den Ausbau des wachstumsstarken Belieferungs- und Onlinegeschäfts gelang es dem Unternehmen, den positiven operativen Trend zu verstetigen. "Im Geschäftsjahr 2014/15 haben wir die Attraktivität für unsere Kunden erkennbar steigern können", sagte Olaf Koch, Vorstandsvorsitzender der METRO AG. "Jetzt da die Konsolidierung der METRO GROUP weitgehend abgeschlossen ist, sind wir sowohl bilanziell als auch finanziell bestens für eine neue Phase des Wachstums aufgestellt. Wir werden daher verstärkt in die Weiterentwicklung unserer Standorte, aussichtsreiche Akquisitionen und neue Ideen investieren, um unseren Kunden kontinuierlich bessere Sortimente, Services und Einkaufserlebnisse bieten zu können."

Neben dem Abschluss wichtiger Portfoliomaßnahmen wie dem Verkauf von Galeria Kaufhof konnte die METRO GROUP ihren flächenbereinigten Umsatz um 1,5% steigern. Das EBIT vor Sonderfaktoren betrug 1.511 Mio. € und stieg bereinigt um negative Wechselkurseffekte an. Die Nettoverschuldung konnte gegenüber dem Vorjahresstichtag deutlich um 2,2 Mrd. € reduziert werden. Um die Anteilseigner an der positiven Geschäftsentwicklung zu beteiligen, wird der heutigen Hauptversammlung eine Dividende von 1,00 € pro Stammaktie vorgeschlagen.

Auch im Bereich Digitalisierung hat die METRO GROUP in 2014/15 wichtige Fortschritte gemacht. Um den gewerblichen Kunden von METRO Cash & Carry in Zukunft neue Dienstleistungen und Technologien anbieten zu können, hatte die METRO GROUP den Techstars METRO Accelerator ins Leben gerufen. Das Förderprogramm wird gemeinsam mit dem US-Unternehmen Techstars, einem der international renommiertesten Start-up-Netzwerke, sowie der Digitalagentur R/GA durchgeführt. Der Techstars METRO Accelerator richtet sich an Gründer mit innovativen technologischen Anwendungen für Hotels, Restaurants und Caterer, den so genannten Horeca-Bereich. Im Oktober 2015 hatte der Techstars METRO Accelerator aus hunderten Bewerbern elf innovative Start-ups ausgewählt, um Hotels und Restaurants dabei zu unterstützen, ihr Geschäft weiterzuentwickeln. Auch Media-Saturn hat 2015 ein Accelerator-Programm ins Leben gerufen. Das so genannte Spacelab will Unternehmen aus der Elektronik-/Handelsbranche fördern. Inzwischen wurden 4 besonders serviceorientierte Start-up- Unternehmen ausgewählt, deren Geschäftsideen bereits in Pilot-Kooperationen mit ausgewählten Märkten von Media-Saturn getestet worden sind.

Solider Start ins Geschäftsjahr 2015/16

Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres wuchs der Konzernumsatz der METRO GROUP flächenbereinigt um 0,1%. Der berichtete Umsatz sank bedingt durch die Entwicklung der Wechselkurse – insbesondere des russischen Rubels – um 1,3% auf 17,1 Mrd. € (Q1 2014/15: 17,3 Mrd. €). Das berichtete EBIT im 1. Quartal 2015/16 profitierte vom erfolgreichen Abschluss der Veräußerung des

Cash-and-Carry-Geschäfts in Vietnam und stieg deutlich auf 1.240 Mio. € (Q1 2014/15: 876 Mio. €). Dadurch hat die METRO GROUP ihre bilanzielle und finanzielle Situation weiter gestärkt. Die Nettoverschuldung erreichte mit 0,1 Mrd. € den niedrigsten Stand seit Bestehen der METRO AG. Trotz konjunkturellem Gegenwind in einigen Regionen zeigte sich auch die operative Entwicklung insbesondere beim flächenbereinigten Umsatz von METRO Cash & Carry und Media-Saturn positiv.

Für das Geschäftsjahr 2015/16 erwartet die METRO GROUP nach wie vor – trotz des weiterhin herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds – ein leichtes Wachstum des Gesamtumsatzes. Beim flächenbereinigten Umsatzwachstum geht die METRO GROUP nach einem Zuwachs von 1,5% im Vorjahr von einem leichten Anstieg aus. Das EBIT vor Sonderfaktoren soll gegenüber dem Wert des Geschäftsjahres 2014/15 in Höhe von 1.511 Mio. € inklusive Erträgen aus Immobilienveräußerungen leicht steigen.

Wahlen zum Aufsichtsrat

Auf der Tagesordnung der heutigen Hauptversammlung stehen die Wahlen zum Aufsichtsrat. Zur Wahl vorgeschlagen als Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat der METRO AG ist Jürgen B. Steinemann, der dem Gremium bereits seit September 2015 angehört. Steinemann war nach einer gerichtlichen Bestellung Dr. Wulf H. Bernotat gefolgt, der sein Amt als Aufsichtsratsmitglied niedergelegt hatte. Jürgen B. Steinemann war bis Ende September 2015 CEO von Barry Callebaut, dem weltgrößten Hersteller von Schokolade und Kakaoprodukten, mit Sitz in Zürich. Seine Funktion als nicht-geschäftsführendes Mitglied des Verwaltungsrats der Barry Callbaut AG wird Steinemann weiter ausüben. Der 56-jährige ist zudem nicht-geschäftsführendes Mitglied des Verwaltungsrats der Lonza Group AG, Schweiz. Für den Fall seiner Wahl in den Aufsichtsrat ist beabsichtigt, dass Jürgen B. Steinemann für das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden kandidiert. Der amtierende Aufsichtsratsvorsitzende der METRO AG, Franz Markus Haniel, hatte sich vor dem Hintergrund der Anteilsreduzierung durch Haniel und der Auflösung des so genannten Pool-Vertrags der Aktionäre Haniel und Schmidt-Ruthenbeck im vergangenen Jahr entschieden, den Aufsichtsratsvorsitz in die Hände eines externen Vertreters zu übergeben.

Zur Wiederwahl in den Aufsichtsrat der METRO AG vorgeschlagen sind Frau Prof. Dr. oec. Dr. iur. Ann-Kristin Achleitner sowie Peter Küpfer, deren Amtszeit als Aufsichtsratsmitglieder der Anteilseigner jeweils mit Beendigung der Hauptversammlung 2016 endet.

Als neues Mitglied der Seite der Anteilseigner im Aufsichtsrat der METRO AG wird Karin Dohm, Global Head of Group Structuring der Deutsche Bank AG, zur Wahl vorgeschlagen. Karin Dohm ist seit Januar 2016 Global Head of Group Structuring der Deutsche Bank AG, mit Sitz in Frankfurt. In dieser Rolle verantwortet sie insbesondere die strukturelle Neuausrichtung des Konzerns, auch unter Berücksichtigung der aufsichtsbehördlichen Anforderungen an die Abwicklungs- und Sanierungsmaßnahmen sowie der Strategie 2020. Zuvor war sie CFO für das Global Transaction Banking des Konzern, davor als Head of Group External Reporting für das Financial und Regulatory Reporting der Bank zuständig. Vor ihrem Wechsel zur Deutschen Bank im Jahr 2011 war sie als Partner bei Deloitte tätig. Seit 2012 ist Karin Dohm Mitglied des Aufsichtsrates der Deutsche Euroshop AG, einem M-Dax Unternehmen, und seit 2015 ist sie stellvertretende Vorsitzende.

 

 

Die METRO GROUP zählt zu den bedeutendsten internationalen Handelsunternehmen. Sie erzielte im Geschäftsjahr 2014/15 einen Umsatz von rund 59 Mrd. €. Das Unternehmen ist in 29 Ländern an über 2.000 Standorten tätig und beschäftigt mehr als 220.000 Mitarbeiter. Die Leistungsfähigkeit der METRO GROUP basiert auf der Stärke ihrer Vertriebsmarken, die selbständig am Markt agieren: METRO/MAKRO Cash & Carry - international führend im Selbstbedienungsgroßhandel, Media Markt und Saturn - europäischer Marktführer im Bereich Elektrofachmärkte, und Real SB-Warenhäuser.